MONTAGE

EINBAU DER DR. TRETTER AG TOLERANZHÜLSEN

1. FREIER EINBAU

Der freie Einbau der Toleranzhülse ist die kostengünstigste Möglichkeit, da lediglich glatte Achsen mit glatt durchgehenden Bohrungen verbunden werden. Es ist keine oder nur eine einfache Bearbeitung der Anschlussteile notwendig, allerdings wird eine Montagehilfe benötigt, um die Toleranzhülse beim Einpressen axial zu fixieren. Beim freien Einbau der Toleranzhülse reduziert sich das übertragbare Moment um bis zu 20 %; ein Mittenversatz von bis zu 10% der Wellenhöhe des Toleranzrings kann dabei auftreten.

Preiswert

2. ZENTRIERTER EINBAU

Diese Montage der Toleranzhülse wird verwendet, wenn eine genaue Zentrierung erforderlich ist oder radiale Stösse auftreten, die die zulässige Radiallast gemäss den Angaben in unserem Katalog überschreiten. Durch eine entsprechende Passung von Welle und Bohrung kann eine höhere Rundlaufgenauigkeit erreicht werden. Gleichzeitig ist eine Durchfederung und damit Beschädigung der Toleranzhülsen durch Überlastung ausgeschlossen. Ein Montage-Hilfswerkzeug ist hier nicht erforderlich, da die Toleranzhülse durch den Einstich axial gehalten wird. Ausserdem wird dadurch ein Wandern der Toleranzhülse verhindert.

Zentriert

3. GESTÜTZTER EINBAU

Der gestützte Einbau der Toleranzhülse wird angewendet, wenn eine gewisse Zentrierung kostengünstig erzielt und ein Wandern bei ungünstiger Radiallast vermieden werden soll. Gleichzeitig gestaltet sich die Montage der Toleranzhülse einfacher. Eine Montagehilfe wird ebenfalls nicht benötigt.

Easy

4. MEHRFACHANORDNUNG

Wenn die zulässige Belastung einer Toleranzhülse nicht ausreicht, können auch zwei oder mehrere Hülsen nebeneinander eingebaut werden. Die Toleranzhülsen müssen jedoch durch Stege getrennt sein, um ein Überlappen der Toleranzhülsen beim Einpressvorgang zu verhindern.

Heavy